der Granatapfel
im logo DESIGNWERK
Das kompakte D aus der verwendeten serifenlosen Antiqua verschafft der Logografik die ruhende Mitte. Im W entsteht durch den Farbwechsel eine Licht-Schatten-Wirkung wie ein gefalztes Leporello aus Papier oder ein Krone.
Das Zusammenspiel aus D (DESIGN) und W (WERK) assoziiert die markante Frucht mit der kronenhaften Blüte – den Granatapfel.
Der Granatapfel im DESIGNWERK-Logo ist ein Lob an den Schöpfer, der mit göttlicher Kreativität und Farbenvielfalt diese Welt mit all ihren Schönheiten und Wundern geschaffen hat.

Foto: Tim Reckmann, wikipedia

Sandro Botticelli: Detail aus der Madonna mit dem Granatapfel, 1487 (Quelle: wikipedia)

Der Granatapfel
in der Symbolik
Der Granatapfel ist ein Symbol für Leben und Fruchtbarkeit, aber auch für Macht (Reichsapfel), Blut und Tod. In der christlichen Symbolsprache kann der Granatapfel für die Kirche als Ekklesia stehen, als Gemeinschaft der Gläubigen. Er symbolisiert auch das Enthaltensein der Schöpfung in Gottes Hand bzw. Vorsehung. Er ist außerdem auch Symbol des Priesterstandes, weil er in seiner harten Schale (= Askese des Priesterstandes) reiche Frucht trägt.
Aufgrund dieser Symbolik taucht der Granatapfel in zahlreichen mittelalterlichen Tafelgemälden auf. Auf der von Matthias Grünewald 1517/1519 geschaffenen Stuppacher Madonna spielt das Jesuskind mit einem Granatapfel, den ihm seine Mutter Maria reicht. Diese Darstellung steht in der Tradition der seit dem Hochmittelalter nachgewiesenen Marientitel als „Mutter der Kirche“ (mater ecclesiae).
Der Orden der Barmherzigen Brüder hat als Emblem einen Granatapfel mit Kreuz. Der Orden wurde in der spanischen Stadt Granada gegründet, die den Granatapfel in ihrem Wappen führt, außerdem ist der Granatapfel in der katholischen Kirche ein Symbol für Jesus.
Quelle: wikipedia
Der Granatapfel
in der Bibel
Der Granatapfel wird mehrfach im Tanach bzw. Alten Testament erwähnt.
Er gilt als eine der bedeutsamen sieben Früchte, mit denen das Gelobte Land Israel gesegnet war. Granatäpfel waren laut der Schilderung in 2 Mos 28,33f. Lut Teil des Efods des Hohepriesters, dessen Anfertigung Gott den Israeliten befohlen haben soll. Die abschließenden Knäufe der beiden erzernen Säulen Jachin und Boas vor dem Salomonischen Tempel wurden laut 1 Kön 7,18 Lut von zwei Reihen Granatäpfeln geschmückt. König Saul verweilte nach 1 Sam 14,2 Lut unter einem Granatapfelbaum.
Im Hohelied Salomos wird das Wort Granatapfel mehrere Male verwendet, um die Schönheit einer Frau zu untermalen (4,3 Lut, 4,13 Lut, 6,7 Lut). Schließlich findet sich der Granatapfelbaum noch bei den Propheten Joel 1,12 Lut und Hag 2,19 Lut.
613 Kerne soll ein einziger Granatapfel bergen, genauso viel wie das Alte Testament an Gesetzen enthält.
Quelle: wikipedia
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